Korporation Ramersberg

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 17. Mai 2018

Der abtretende Korporationspräsident Beny Kiser (links) mit dem neuen Präsidenten Martin Kiser (Mitte) und dem neuen Ratsmitglied Peter Kiser (rechts)

pd. Auf der Traktandenliste der Jahresversammlung 2018 der Korporation Ramersberg stand die Wahl eines neuen Korporationspräsidenten und eines neuen Mitglieds in den Korporationsrat. Alle Jahresberichte wie auch die Jahresrechnung wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt.

33 aktive Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger trafen sich am 17. Mai im Gasthaus Adler in Kägiswil zur Jahresversammlung 2018. In zügigem Tempo und ohne Gegenstimmen genehmigte die Versammlung die Jahresberichte des Präsidenten, des Alp- und Allmendverwalters und des Försters und des Forstverwalters. Ebenfalls einstimmig wurde die Jahresrechnung, die mit einem bescheidenen Betriebsertrag von 4'703 Franken abschloss genehmigt und dem Korporationsrat Décharge erteilt. Die Versammlung folgte auch der Empfehlung des Rates, angesichts des angespannten Holzmarkts und der bevorstehenden Investitionskosten auf den Korporationsalpen auf ein Austeilgeld zu verzichten.

Wahlen
Neu in den Korporationsrat als Ersatz für den zurücktretenden Beny Kiser wurde von der Versammlung auf Empfehlung des Rats der 41jährige Schreiner Peter Kiser, Feld 1, gewählt. Zum neuen Präsidenten wählte die Versammlung den vor zwei Jahren in den Rat gewählten Martin Kiser, Im Stücki 1. Mit diesen Wahlen folgte die Versammlung der Strategie des Rates, die altershalber oder wegen Amtszeitbeschränkung in den nächsten Jahren anstehenden Rücktritte in einer Mehrjahresplanung sukzessiv mit für die entsprechenden Ämter geeigneten jüngeren Personen zu ersetzen.

Der abtretende Präsident Beny Kiser wurde von der Versammlung für seinen grossen Einsatz für die Korporation in seinen neun Amtsjahren mit Applaus und einem Abschiedsgeschenk geehrt. Die Vizepräsidentin Rosmarie Kiser erwähnte in ihrer Dankesrede, dass es Beny Kiser geschafft hat, eine alte genossenschaftliche Institution zu einem modernen Korporationsunternehmen zu entwickeln mit klaren Strukturen und Kompetenzen, mit professioneller Rechnungsführung, einem jährlichen Geschäftsbericht, einem Internet-Auftritt und regelmässigen Kommunikationsleistungen für die breite Bevölkerung  

Projekt Alpsanierung Chäseren
Die Ramersberger Korporationsalp Chäseren wird mit dem Älpler Willi Kiser nach alter Tradition immer noch mit Alpkühen bestossen, deren Milchertrag direkt auf der Alp zu Alpkäse und Butter verarbeitet wird. Um diese Betriebsart auch für die nächsten Generationen sicherzustellen, ist jetzt eine Sanierung der Käserei und des Käsekellers in Angriff zu nehmen. Der Korporationsrat stellte der Versammlung eine Grobplanung für die notwendige Sanierung mit entsprechender Kostenkalkulation und Finanzierungsplanung vor. Die Versammlung mandatierte den Rat einstimmig, das Projekt gemäss der Vorstellung des Rates weiter zu entwickeln und dieses der Versammlung baldmöglichst zum Kreditbeschluss zu unterbreiten.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 27. April 2017

bk. 31 Ramersberger Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger trafen sich am 27. April im Gasthaus Adler in Kägiswil zur Jahresversammlung. Die abtretende Korporationsschreiberin Anita Zenner-Kiser wurde für ihren 12jährigen Einsatz im Korporationsrat geehrt und Franziska Burch-Müller wurde von der Versammlung einstimmig als ihre Nachfolgerin in den Rat gewählt.

Die Jahresberichte des Präsidenten, des Alp- und Allmendverwalters, des Försters und des Forstverwalters wurden einstimmig verabschiedet wie auch die Jahresrechnung, welche mit einem Verlust von 12'835 Franken abschliesst. Geringere staatliche Beiträge für die Waldpflege und hohe Kosten für den Wald- und Alpstrassen-Unterhalt führten zu diesem negativen Jahresergebnis. Angesichts der schwierigen Finanzlage folgte die Versammlung einstimmig dem Antrag des Rates, wiederum auf ein Austeilgeld zu verzichten. Der Finanzchefin und dem Korporationsrat wurde ebenfalls einstimmig Décharge für das Geschäftsjahr 2016 erteilt.

Mit 26 zu 3 Stimmen und 2 Stimmenthaltungen verabschiedete die Versammlung eine vom Rat vorgelegte Ergänzung zur Strafbestimmung in Art. 41 des Einung. Dem Korporationsrat wird damit die Möglichkeit eingeräumt, Verstösse gegen Nutzungsbestimmungen oder Nichterfüllen von Verpflichtungen nicht mehr nur verwaltungsrechtlich mit Entzug des Nutzungsrechts zu ahnden, sondern auch strafrechtlich mit entsprechenden Anträgen für Geldbussen.

Franziska Burch-Müller, Haliberg, wurde einstimmig für 4 Jahre als neues Ratsmitglied und als Ratsschreiberin gewählt. Willi Kiser wurde für vier weitere Jahre als Alp- und Allmendverwalter einstimmig wiedergewählt. Der in zwei Jahren altershalber zurücktretende Präsident Beny Kiser wurde von der Versammlung einstimmig noch für eine Amtszeit von zwei Jahren als Korporationsrat und für ein weiteres Jahr als Präsident gewählt. Als Vizepräsidentin wurde Rosmarie Kiser, Bänischwand, ebenfalls einstimmig für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Alois Kiser, Breiten, wurde als Rechnungsprüfer für eine weitere Amtszeit von 4 Jahren wiedergewählt.

Mit der Ehrung der nach 12 Amtsjahren abtretenden Korporationsschreiberin Anita Zenner-Kiser und der Überreichung eines Abschiedsgeschenks beendete der Präsident die in ruhiger und guter Stimmung verlaufene Korporationsversammlung. Ein später Aprilschnee begleitete die Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger zurück in den bereits wieder weiss verschneiten Ramersberg.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 29. April 2016

bk.30 Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger trafen sich am 29. April im Gasthaus Adler in Kägiswil zur Jahresversammlung und zum gemeinsamen Nachtessen.

Die Korporation Ramersberg zählt aktuell 91 stimm- und wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger. 11 von ihnen konnte der Rat im vergangenen Jahr zu einem  hohen Geburtstag gratulieren. Mit 91 Jahren steht Hans Frunz-Heer an der Spitze der Seniorenliste, gefolgt von den beiden 90jährigen Frauen Frieda Riebli-Omlin und Helene Frunz-Flück.

Ins stille Gedenken schloss die Versammlung die im Herbst im 95. Altersjahr verstorbene Rosa Kiser-Ettlin.

Die Jahresversammlung genehmigte einstimmig die Jahresberichte des Präsidenten, des Alp- und Allmendverwalters, des Försters und Forstverwalters. Einstimmig gut geheissen wurde auch die Jahresrechnung 2015, die mit einem Mehrertrag von 20‘658 Franken abschliesst. In der Bilanz konnten Rückstellungen von 33‘325 Franken für notwendige Strassen- und Gebäudesanierungen gemacht werden.

Angesichts des noch anstehenden grossen Finanzaufwandes für die Alpem- und Wegsanierungen folgte die Versammlung dem Antrag des Rates, wie schon in den letzten Jahren auf ein Austeilgeld zu verzichten.

Die traktandierte Neuregelung des Stimmengewichts in der mit den andern Sarner Korporationen gemeinsam getragenen Forstkommission hiess die Versammlung ohne Gegenstimme gut.

Neu in den Korporationsrat wählte die Versammlung den 53jährigen Landwirt Martin Kiser-Krummenacher. Er ersetzt den zurückgetretenen Forstverwalter Alois Kiser.

Für ein weiteres Amtsjahr bestätigt wurden der Korporationspräsident Beny Kiser und die Vizepräsidentin Rosmarie Kiser.

Zum Abschluss der Versammlung wurde der aus dem Rat ausscheidende Forstverwalter Alois Kiser mit grossem Applaus geehrt. Der Präsident erwähnte lobend Alois Kiser‘s hohe Fachkenntnisse in Land- und Forstwirtschaft und seinen während zehn Jahren im Rat eingebrachten grossen Einsatz.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 23. April 2015

bk. Gemeinsam mit Vertretern der Korporation Kägiswil ehrte die Korporation Ramersberg an ihrer Jahresversammlung am 23. April in Kägiswil ihren Förster Wendi Kiser für seinen 30jährigen Einsatz als Förster im Ramersberger und Kägiswiler Korporationswald. Die Korporationspräsidenten Beny Kiser und Glais Küchler lobten in ihren Gratulationsreden den heutigen ARGE-Forst-Betriebsleiter Wendi Kiser für seinen leidenschaftlich engagierten Einsatz für eine naturnahe und nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung der Sarner Korporationswälder.

Die mit 26 Stimmberechtigten gut besuchte Jahresversammlung der Korporation Ramersberg genehmigte einstimmig die Jahresberichte des Präsidenten und der Alp-, Allmend- und Forstverwaltung. Schwerpunkte im Korporationsgeschehen waren die 29 nun abgeschlossenen Grundbuchbereinigungen, der Abschluss eines gegenseitigen Nutzungsvertrages für Alp- und Forststrassen mit allen vier Sarner Korporationen, der mit Willi Kiser und Erika von Rotz erfolgreich verlaufene Start und Betrieb der Alpsennerei auf Käsern, die umfangreichen und unfallfrei verlaufenden Holzschläge im Ramersberger Wald, sowie der Abschluss der ersten Sanierungsmassnahmen an der Käsernstrasse.

Ohne Gegenstimme verabschiedet wurde auch die Jahresrechnung 2014, die wegen hohen ausserordentlichen Ausgaben für die Instandstellung der Alp- und Forststrassen sowie die Sanierung der Alpgebäude nach den neuen Tierschutzvorgaben mit einem Defizit von 22'000 Franken abschliesst. Wie schon in den Vorjahren folgte die Versammlung auch wieder ohne Gegenstimme dem Antrag des Rates, angesichts der angespannten Finanzlage auf ein Austeilgeld zu verzichten.

Rosmarie Kiser wurde für eine weitere vierjährige Amtszeit als Ratsmitglied und für ein weiteres Jahr als Vizepräsidentin wiedergewählt. Beny Kiser wurde für ein weiteres Jahr als Präsident bestätigt. Vreni Kiser-Kathriner ersetzt den altershalber zurückgetretenen Rechnungsprüfer Josef Kiser.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 24. April 2014

bk. Die Jahresrechnung der Korporation Ramersberg schliesst trotz haushälterischer Ausgabenpolitik mit einem Defizit von 7‘267 Franken ab . Die hohen Kosten für die Sanierung der durch Erdrutsche verwüsteten Zufahrtsstrassen zu den Alpen Käsern und Eisten konnten durch Holzverkäufe aus dem Ramersberger Wald nicht kompensiert werden. Die gut besuchte Jahresversammlung, die am 24. April im Restaurant Adler in Kägiswil stattfand, zeigte Verständnis für die Situation und genehmigte die Jahresrechnung und Bilanz 2013 einstimmig. 

Wie schon in den Vorjahren folgten die Korporationsbürgerinnen und –bürger wieder dem Antrag des Rates, auf ein Austeilgeld zu verzichten.

Der Forstverwalter Alois Kiser wurde einstimmig für weitere 4 Jahre als Ratsmitglied wiedergewählt, ebenso wurden der Präsident Beny Kiser und die Vizepräsidentin Rosmarie Kiser für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. 

Der nach 57 Alpsommern altershalber  zurückgetretene Käsern-Senn Wendi Kiser und seine Frau Anni wurden mit Applaus und einem Präsent für ihren grossen Einsatz für die Korporation geehrt.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 25. April 2013

bk. Trotz Windsturm-, Hagel- und Erdrutschschäden kann die Korporation Ramersberg auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurückblicken.

Die Korporationsrechnung schliesst mit einem Jahresertrag vor Abschreibungen von rund 20'000 Franken ab. Die Sanierung eines Erdrutsches an der Käsernstrasse und die Behebung diverser Sturmschäden an Gebäuden und im Wald kosteten die Korporation rund 40'000 Franken, wie dem Geschäftsbericht der Korporation zu entnehmen ist.

An der gutbesuchten Jahesvesammlung im Gasthaus Rössli in Stalden konnte der Korporationspräsident Beny Kiser aber mehrheitlich Erfreuliches bekanntgeben. Rund 2000 Arbeitsstunden leistete die ARGE Forst, der gemeinsame Forstbetrieb der vier Sarner Korporationen, im Ramersberger Wald. In den sturmgeschädigten Parzellen wurden wieder 100 Douglasien, 500 Fichten und 62 Bergahorn-Bäume neu gepflanzt.

Mit 109 Alptagen auf Käsernalp und 166 Alptagen auf den Rinderalpen Allmend und Eisten konnte auch der Alpvewalter Willi Kiser eine gute Bilanz präsentieren. 3940 Kilo Alpkäse und 230 Kilo Butter weist die erfreuliche Jahresbilanz der Käsern-Älpler auf. Alle Alpangestellten der Korporation Ramersberg konnten 2012 für ihre vieljährigen Alpdienste besonders geehrt werden.

Die 27 an der Jahresversammlung anwesenden Korporationsbürgerinnen und -bürger genehmigten die Jahresberichte und die Jahresrechnung einstimmig und erteilten dem Korporationsrat Décharge für das Geschäftsjahr 2012. Ohne Gegenstimme folgten sie auch dem Antrag des Rates, auf ein Austeilgeld aus dem Betriebsertrag zu verzichten, um die erwirtschafteten Mittel vollumfänglich wieder für die Pflege und den Unterhalt der korporationseigenen Alpen und Wälder einsetzen zu können.

Ohne Gegenstimme wählte die Versammlung schliesslich wieder für weitere 4 Amtsjahre die Ratsmitglieder Anita Zenner-Kiser, Willi Kiser und Beny Kiser, letzteren für ein weiteres Geschäftsjahr auch zum Präsidenten und Rosmarie Kiser zur Vizepräsidentin. Anita Zenner-Kiser wurde für 4 Jahre als Korporationsschreiberin wiedergewählt und Alois Kiser-Amstalden als Rechnungsprüfer. 

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 25. April 2012

bk. 30 Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger folgten der Einladung des Korporationsrates Ramersberg zur Jahresversammlung im Gasthaus Adler in Kägiswil.

Mit 116 Alptagen auf der Alp Käsern und 170 Alptagen auf Eisten und Allmend kann die Korporation Ramersberg auf einen guten und ertragreichen Alpsommer zurückblicken. Mit 4159 Kilo Alpkäse lag der Ertrag deutlich über dem letztjährigen Jahresergebnis. Die viehauftreibenden Bauern leisteten insgesamt 309 Alpwerkstunden.

Im Ramersberger Wald konnte die ARGE Forst Sarnen wieder einmal grössere Holzschläge machen, was die Forstrechnung in diesem Jahr zwar noch stark belastete, mit dem Holzverkauf im nächsten Jahr aber auf der Ertragsseite wieder positiv kompensieren wird.

 Dank der Zuwendung eines Anteils am Restvermögen der aufgelösten Bürgergemeinde Sarnen schliesst die Korporationsrechnung mit einem Ertrag von 4'325 Franken nach Abschreibungen auch dieses Jahr wieder positiv ab.

Bei den anstehenden Wahlen wurden einstimmig der Präsident Beny Kiser und die Vizepäsidentin Rosmarie Kiser für ein weiteres Amtsjahr bestätigt.

Pressemitteilung zur Korporationsversammlung Ramersberg vom 14. April 2011

pd. Korporationspräsident Beny Kiser konnte am Donnerstagabend 27 Korporationsbürgerinnen und -bürger im Schwanderhof in Stalden zur ordentlichen Jahresversammlung begrüssen. In seinem Jahresbericht betonte er die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit mit den drei andern Sarner Korporationen, dies insbesondere, weil nach der Auflösung der Sarner Bezirksgemeinden und per Ende 2010 auch der Sarner Bürgergemeinde die Bürgerinteressen nach Hege und Pflege von Wäldern, Alpen, Allmenden, aber auch nach günstigen Wohn- und Geschäftsräumen und Ausbildungshilfen für junge Leute, schwergewichtig von den Korporationen wahrgenommen werden. Der im letzten Jahr erfolgte gemeinsame Kauf des Mehrfamilienhauses «Bürgerblock» in Sarnen durch die vier Korporationen und die Übernahme der Jugendstiftung von der aufgelösten Bürgergemeinde stehen als gute Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit der vier Korporationen. 

Im weiteren betonte der Präsident den erfreulichen Jahresabschluss der Arge Forst Sarnen, die ihr erstes Betriebsjahr unter der Trägerschaft von allen vier Korporationen mit einem stattlichen Betriebsgewinn abschliessen konnte, der nun in die notwendige Beschaffung einer neuen Forst-Maschine investiert werden kann.
Im Rückblick auf das Alp- und Forstjahr gratulierte der Präsident dem erfolgreichen Käsern-Alpsenn Wendi Kiser, dessen Alpkäse bei der Bewertung durch die IG Obwaldner Alpchäs mit der Spitzennote von 100 Punkten ausgezeichnet worden war.
Der Alpverwalter Willi Kiser wies in seinem Jahresbericht darauf hin, dass die Korporation mit 160 Alptagen auf den Alpen Allmend und Eisten und mit 103 Alptagen auf der Alp Käsern auf einen guten Alpsommer zurückblicken kann. Die viehauftreibenden Korporationsbauern leisteten 240 Stunden Alpwerk zum Unterhalt der Alpen.

Auch im Forstwesen blickte der Förster Wendelin Kiser auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 860 m3 Nutzholz konnten im Ramersberger Wald geschlagen werden und dank wieder leicht gestiegenen Holzpreisen mit einem guten Ertrag verkauft werden. Die Borkenkäfer sind im Ramersberger Wald nur noch marginal präsent, sodass im nächsten Jahr wahrscheinlich ganz auf Borkenkäferfallen verzichtet werden kann. Ein Schwergewicht wird jetzt auf die Pflanzung von jungen Rottannen und Douglasien gelegt.
Nach der einstimmigen Genehmigung der Jahresberichte und der Korporations- und Allmendrechung, die beide mit einem bescheidenen Betriebsgewinn abschliessen, verabschiedete die Versammlung ohne Diskussion und einstimmig den bereinigten Korporationsgrenzplan. Der Plan basiert auf einem von der Obwaldner Regierung 1940 genehmigten Grenzplan zwischen den drei Korporationen Freiteil, Ramersberg und Schwendi. Im nun von der Korporation Ramersberg verabschiedeten aktuellen Grenzplan sind neben den alten Daten nun auch alle seit 1940 bis zum heutigen Datum vertraglich und grundbuchlich festgehaltenen Eigentums- und Parzellenänderungen erfasst und im gis, dem digitalen geografischen Informationssystem Obwalden, abgelegt. 

Im weiteren hiess die Versammlung den vom Rat vorgeschlagenen Verzicht auf Rechnungsrevision durch Fachexperten gut. Kleine Unternehmen und Korporationen mit weniger als zehn Vollzeitstellen können nach dem auf das Jahr 2012 in Kraft tretenden neuen Obwaldner Finanzhaushaltgesetz mittels Abstimmung in der Korporationsversammlung einen solchen Verzicht beschliessen.
Ein von einem Korporationsbürger eingereichter Änderungsantrag bezüglich Lockerung der Nutzungsbestimmungen in der Allmendliverordnung wie auch ein vom Rat in dieser Sache vorgelegter Gegenvorschlag wurden von der Versammlung mit 16 zu 1 bzw. 6 Stimmen abgelehnt. Die Korporationsversammlung bekräftigte damit die in der Verordnung festgelegte Nutzungsbestimmung, dass die gepachteten Allmendliteile dem Pächter zur eigenen Bewirtschaftung und Nutzung dienen müssen. Saison- oder betriebsbedingte Ausnahmen können im Einzelfall vom Rat bewilligt werden.
Bei den Wahlen in den Korporationsrat wurde die Finanzchefin Rosmarie Kiser für eine weitere Amtszeit von 4 Jahren und als Vizepräsidentin für ein weiteres Amtsjahr gewählt. Einstimmig wiedergewählt für ein weiteres Amtsjahr wurde auch der Präsident Beny Kiser.

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